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Was kostet eine Website in der Schweiz? Preisfaktoren erklärt
Website-Kosten in der Schweiz hängen am vereinbarten Umfang. Welche Faktoren den Preis beeinflussen, was laufende Kosten ausmacht — und wie Sie eine Offerte gezielt anfragen.
Was kostet eine Website in der Schweiz?
Die ehrliche Kurzantwort: Der Preis hängt am vereinbarten Umfang — und dieser Umfang unterscheidet sich von Projekt zu Projekt erheblich. Eine einfache Visitenkarte im Netz und ein mehrseitiger Webauftritt mit Buchungssystem, mehrsprachigem Inhalt und Anbindung an ein CRM sind technisch wie konzeptionell völlig unterschiedliche Projekte. Ein Pauschalpreis für «eine Website» gibt es deshalb nicht.
Dieser Beitrag erklärt, welche Faktoren den Preis beeinflussen, wie einmalige und laufende Kosten zusammenhängen und welche Informationen Ihnen helfen, eine fundierte Offerte anzufragen. Er beschreibt weder Schweizer Durchschnittswerte noch einen verbindlichen Marktpreis anderer Anbieter. Die Richtpreise, die auf der Angebotsseite von websystem.ch stehen, beziehen sich ausschliesslich auf diese Angebote.
Was den Preis einer Website beeinflusst
Seiten, Struktur und Funktionen
Die Anzahl und Art der Seiten ist einer der grössten Preistreiber. Eine Website mit fünf klar definierten Seiten unterscheidet sich grundlegend von einer Website mit zwanzig Seiten, Unterseiten pro Leistung, einem Newsbereich und einer Filterfunktion für Referenzprojekte.
Hinzu kommen Funktionen: Ein einfaches Kontaktformular, ein Buchungskalender, ein Online-Shop, eine Schnittstelle zu einem Drittsystem oder ein Kundenbereich sind keine Standardleistungen — sie erfordern Konzeption, Umsetzung und Tests, die separat in den Umfang aufgenommen werden müssen.
Fragen Sie sich: Welche konkreten Aufgaben soll die Website erfüllen? Was soll ein Besucher auf jeder Seite tun können?
Inhalte: Wer liefert was?
Texte, Bilder, Grafiken und Videos entstehen nicht automatisch. Klären Sie frühzeitig:
- Wer schreibt die Texte — Sie selbst, eine Textagentur oder der Webdienstleister?
- Welche Bilder stehen zur Verfügung — eigene Fotos, Stockbilder oder professionelle Fotografien?
- Müssen Inhalte aus einem bestehenden System übertragen werden?
- In wie vielen Sprachen soll die Website erscheinen?
Jede dieser Entscheidungen hat direkte Auswirkungen auf den Umfang und damit auf den Preis. Fehlende Inhalte können einen Launch verzögern — planen Sie den Aufwand für Inhalte ebenso sorgfältig wie den technischen Teil.
Design: Vorlage oder individuell?
Ein bestehendes Theme oder Template kann als Grundlage verwendet und angepasst werden — das ist günstiger als ein vollständig individuell entwickeltes Design. Individuelle Gestaltung bedeutet höheren Aufwand für Konzeption, Entwurf und Umsetzung. Welcher Ansatz passt, hängt davon ab, wie stark Sie sich von verbreiteten Designs abheben müssen und welche gestalterischen Anforderungen Ihr Marktauftritt stellt.
Integration mit Drittsystemen
Booking-Systeme, Zahlungsdienstleister, Newsletter-Dienste, ERP-Anbindungen oder CRM-Schnittstellen sind eigene Projekte innerhalb des Projekts. Sie erfordern technische Abklärung, Anpassung und in vielen Fällen laufende Wartung. Klären Sie vorab, welche Systeme tatsächlich integriert werden müssen und welche Drittanbieter dabei beteiligt sind.
Einmalige und laufende Kosten trennen
Ein häufiger Fehler beim Vergleich von Offerten: Einmalige Projektkosten und laufende Betriebskosten werden nicht sauber getrennt.
Typische einmalige Kosten:
- Konzeption, Design und Entwicklung der Website
- Einrichtung von Hosting und Domain (falls im Angebot enthalten)
- Lizenzen für einmalig einzusetzende Assets oder Plugins
- Inhaltserstellung (falls beauftragt)
Typische laufende Kosten:
- Hosting (Servermiete, je nach Anbieter und Leistung)
- Domain-Registrierung (jährlich)
- Premium-Plugin- oder Theme-Lizenzen (oft jährlich)
- Laufende Betreuung und Updates (falls vereinbart)
- E-Mail-Postfächer (oft getrennt vom Hosting)
- Kosten für eingebundene Drittdienste (Buchungssystem, Newsletter, etc.)
Laufende Kosten entstehen auch dann, wenn nach dem Launch keine aktive Betreuung beauftragt wird — Hosting und Domain laufen unabhängig vom Betreuungsvertrag weiter. Prüfen Sie deshalb jedes Angebot auf beide Kostenarten.
Welche Informationen Ihre Offerte verbessern
Je klarer Sie Ihr Vorhaben beschreiben, desto präziser und vergleichbarer wird die Offerte. Weiche Beschreibungen wie «eine moderne Website» oder «etwas mit Blog» führen zu vagen Angeboten, die im Nachhinein zu Missverständnissen führen können.
Was eine gute Anfrage enthält:
- Was soll die Website für Ihr Unternehmen leisten? (Neue Kunden gewinnen, Bestehendes ablösen, Online-Buchungen ermöglichen, …)
- Welche Seiten und Bereiche soll sie enthalten?
- Wer ist die Zielgruppe — welche Menschen sollen die Website nutzen?
- Welche Funktionen sind zwingend nötig, welche wünschenswert?
- Was steht an eigenen Inhalten bereit, was muss noch erstellt werden?
- Welche Drittanbieter oder Systeme sollen eingebunden werden?
- Welches Budget ist vorgesehen — oder: Was darf die Website kosten?
Eine Anfrage, die diese Punkte beantwortet, ermöglicht eine konkrete Offerte statt einer Spannweite.
Richtpreise von websystem.ch
Auf der Angebotsseite von websystem.ch sind vier Richtpreise veröffentlicht:
- Website One-Pager ab CHF 990.–
- Website Start ab CHF 2’400.–
- Website Business ab CHF 4’500.–
- Website Plus ab CHF 6’500.–
Diese Startwerte sind keine verbindlichen Festpreise. Der konkrete Umfang und der tatsächliche Preis werden nach einem Erstgespräch schriftlich vereinbart. Aus diesen Werten lassen sich keine Schweizer Durchschnittspreise, keine Marktmittel und keine Preise anderer Anbieter ableiten.
Nächster Schritt
Beschreiben Sie Ihr Vorhaben so konkret wie möglich — welche Aufgaben die Website erfüllen soll, welche Inhalte vorhanden sind und welche Funktionen tatsächlich gebraucht werden. Das ermöglicht eine fundierte, vergleichbare Offerte.
Offerten für Ihr Projekt können Sie über Kontakt anfragen. Die Leistungsübersicht beschreibt, was bei websystem.ch in welchen Bereichen angeboten wird.
Weiterführend: Website-Offerten richtig vergleichen — welche Positionen in einer Offerte stehen sollten und worauf Sie bei mehreren Angeboten achten.